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Dorothea Lorenzen zeigt
verschiedene Keramikarbeiten

In meiner Goldschmiede pr├Ąsentiere ich in einem kleinen Rahmen auch Arbeiten von bildenden K├╝nstlern.

 

Austellungser├Âffnung: Dorothea Lorenzen

Auch dieses Jahr m├Âchte ich Sie zu mir in die Goldschmiede im Hof einladen.

 

Es erwarten Sie Keramikarbeiten von Dorothea Lorenzen, Live-Musik von Hanna und meine eigenen Schmuckkreationen.

 

Ich freue mich auf Ihren Besuch am Samstag, den 11. Mai von 11-19 Uhr in unserer Goldschmiede im Hof.

 

K├╝nstlerportrait

├ťber einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren arbeitet Dorothea Lorenzen als Keramikerin. Die K├╝nstlerin unterwirft Formen, Farben und Materialien stets ihrem ├Ąsthetischen Willen, abwechslungsreich gestaltend und den k├╝nstlerischen Schwerpunkt von Zeit zu Zeit ├Ąndernd. Sie beherrscht die Arbeit an der Drehscheibe, aber bevorzugte in der skulpturellen Schaffensperiode den manuellen Aufbau des Tons.

 

So entstanden in den fr├╝hen Jahren Gef├Ą├če mit Blumendekor und floraler Ornamentik, farbig glasiert, mit unterschiedlichen Formen. Sie baute K├Ârbe aus Terracotta ├╝berbordend gef├╝llt mit t├Ânernen Fr├╝chten, die an Gem├Ąlde des italienischen Renaissance Malers Arcimboldo erinnern. W├Ąhrend eines langen Aufenthalts in den Niederlanden hatte Dorothea ihr Atelier in einem K├╝nstlerhaus mit Bildhauern und Malern. In der Zeit schuf sie ├╝ppige weibliche Figuren sowie Bronzeskulpturen. Angeregt von den malenden Kollegen entdeckte sie f├╝r sich die Gestaltung mit farbigen Engoben.

 

In mehrj├Ąhrigen Auslandsaufenthalten kam sie in Kontakt mit anderen Kulturen. In den USA nahm sie an Demonstrationen der Raku Technik von Paul Soldner teil, die sie zu einer Reihe von Arbeiten mit der japanischen Brennmethode veranlassten. Saudiarabien erschlo├č ihr Formen und Farben des arabischen Kulturraumes, in den sie sich vertiefen konnte, indem sie saudische Frauen im T├Âpfern unterrichtete. In der Zeit entstanden u.a. Tongef├Ą├če in der Form von Kanopen. Goldl├╝ster setzten Akzente auf polierten engobenverzierten Vasen. Eine Arbeit wurde auf der 4. Internationalen Biennale der Keramik in Kairo mit dem Jury Preis ausgezeichnet.

 

J├╝ngere Arbeiten von Dorothea Lorenzen befassen sich mit Naturformen. Die Vielfalt der Formen von Fr├╝chten, Samen, Knospen und Bl├╝tenst├Ąnden ziehen sie an. Durch starke Vergr├Â├čerung versucht die K├╝nstlerin, auf die Sch├Ânheit kleiner Wunder der Natur aufmerksam zu machen. Sie formte N├╝sse, Eicheln, Artischocken, Mohnkapseln, Tulpenbl├╝ten, Fisalis-Lampions, darunter gro├če Kugeln mit Naturornamentik.

 

Die Begeisterung f├╝r die Vielseitigkeit der T├Âpferkunst ├╝bertrug die K├╝nstlerin in Kursen auf ihre Sch├╝ler, die meistens dem Handwerk anheimfielen.

 

Dorotheas Werke sind Unikate ob an der Scheibe gedreht oder aufgebaut. Ihre ├Ąsthetische Handschrift ist dem Kenner durch alle Schaffensperioden vertraut.

 

F├╝r die Ausstellung in der „Goldschmiede im Hof“ mit der Goldschmiedin Miriam Haedler in Potsdam entstanden kleinere Objekte akzentuiert mit Blattgold (24K).
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